Tess Gerritsen

Leserstimmen

Gute Nacht, Peggy Sue

Von: Bücherflamingo

Datum: 22. Mai 2018

Tolles Buch

Gute Nacht, Peggy Sue war mein zweites Buch von Tess Gerritsen. Ich mag ihren Schreibstil total. Es war eine Mischung aus Roman und Krimi. Es war spannend geschrieben und die Charaktere waren sympathisch. Also M.J war eine taffe Frau die niemals locker lässt. Mir gefiel das. Die ganze Geschichte war gut durchdacht und man kam nicht dahinter wer hinter all dem steckte. Das Ende hat mich sehr überrascht und sowas liebe ich. Wenn Dinge kommen die man nicht erwartet hätte. Das Cover finde ich passt nicht zum Inhalt. Aber darüber kann ich hinweg sehen.



Fazit:
Ein tolles Buch mit spannenden Teilen und überraschendem Ende. Eine Leseempfehlung für alle :)

Die Chirurgin

Von: Winfried Matern

Datum: 14. Mai 2018

Spannende Lektüre

Ich habe selten so gute Kriminalliteratur gelesen, spannend bis zur letzten Seite. Deshalb habe ich mir inzwischen alle Rizolli uns Isles Romane angeschafft. Kommentare bei z. B. Amazon mit Bewertung von nur einem Stern kann ich nicht verstehen. Ich vermute, es handelt sich da um Leute, die unbedingt schlechte Bewertungen loswerden wollten, möglicherweise, ohne die Bücher tatsächlich gelesen zu haben oder deren Meinung vorgefasst war, solche Leute soll's ja geben. Frau Gerritsen, bitte weiter so.

Schwesternmord

Von: Thea

Datum: 13. Mai 2018

Eine superspannende Mörderjagd, die tief in menschliche Abgründe führt

Die Gerichtsmedizinerin Dr. Maura Isles wurde als Kind adoptiert und weiß nicht, woher sie stammt und wer ihre Eltern sind. Allerdings nur bis zu dem Tag, als sie vor einer weiblichen Leiche steht, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Gemeinsam mit Detective Jane Rizzoli und ihrem Newtoner Kollegen Rick Ballard macht sie sich daran, der Herkunft der jungen Frau auf den Grund zu gehen, die sich schon bald als ihre Zwillingsschwester entpuppt. Aber nicht nur Mauras Vergangenheit wird plötzlich aufgerollt. Auch ihrer leiblichen Mutter kommen sie auf die Spur, die als Mörderin verurteilt, in einer psychiatrischen Haftanstalt sitzt. Ein Schock für die Gerichtsmedizinerin, die nicht ahnt, wie gefährlich die Suche nach ihren Wurzeln noch werden wird.

"Schwesternmord" ist der vierte Einsatz für und Dr. Maura Isles und Jane Rizzoli , die sich durch den für die Gerichtsmedizinerin sehr persönlichen Fall näherkommen und damit den Grundstein für eine spätere Freundschaft legen. Doch zunächst einmal gilt es, einen Mörder zu fassen, der noch lange nicht am Ende seines Rachefeldzuges ist und es auch auf Maura abgesehen hat. Nicht nur eine Warnung hinterlässt er ihr und trotzdem setzt die in Ermittlungspraktiken unerfahrene Gerichtsmedizinerin alles daran, ihm Paroli zu bieten. Dabei ist er nicht der Einzige, der die Bostoner Polizei in Atem hält. Denn zur gleichen Zeit geht ein Serienkiller um, der sich an schwangere Frauen vergreift, um ihnen die ungeborenen Babys aus dem Leib zu schneiden. Ein wahrer Albtraum, dessen Ausmaße nur schwer zu überschauen sind.

Psychologisch ausgefeilt, mit grausamen Morden und undurchsichtigen Verbrechen präsentiert sich der Thriller von Tess Gerritsen, die weiß, wie man mit einem spannend arrangierten und Angst einflößenden Plot Gänsehaut erzeugt. Dazu nutzt die ehemalige Ärztin ihre medizinischen Kenntnissen dazu aus, um vor allem der forensischen Pathologin Maura Isles authentische Züge zu verleihen. Aber auch alle anderen Figuren werden von ihr lebensnah dargestellt. Angefangen von den sehr unterschiedlichen Ermittlern bis hin zu den Opfern und Tätern, deren Tun oftmals nur kurze Passagen gewidmet sind. Hinzu kommen ein Schreibstil, der nur so über die Seiten fliegen lässt und knackige Dialoge, die auf das Wesentliche konzentriert, einen guten Einblick in die erschreckenden Geschehnisse bieten.

Fazit:
Eine superspannende Mörderjagd, die den Leser tief in menschliche Abgründe führt und gleichzeitig dafür Sorge trägt, dass er die beiden Serienfiguren Dr. Maura Isles und Jane Rizzoli besser kennenlernen kann.

Totenlied

Von: Buecher Loewe

Datum: 11. Mai 2018

Vorsicht, kein Vergleich zu Rizzoli-&-Isles

Zuerst mal zu Mechthild Großmann, ihre Stimme ist einfach sehr speziell und in meinen Ohren richtig klasse!

Was das angeht ist der Hörgenuss schon mal richtig gelungen.

Ich bin ja ein großer Freund der Rizzoli-&-Isles-Thriller, aber man muss sich schon darüber im Klaren sein, dass es sich um ein gänzlich anderes Projekt der Autorin handelt.

Eigentlich haben wir es hier fast mit zwei Geschichten zu tun, die von der Autorin gekonnt gekoppelt werden. Auf der seinen Seite steht ein Musikstück welches in Italien um 1940 erschaffen wurde. Dieses Musikstück beeinflusst auch das heutige Leben einer jungen Frau.

Die dunkle Zeit der Judenverfolgung ist sehr real geschildert und verursacht keine guten Gefühle, aber ich denke es ist mitunter auch sehr wichtig genau diese Zeit immer mal wieder in den Fokus der Menschen zu rücken.

Julia, eine Hauptperson in diesem Buch ist in meinen Augen sehr gut beschrieben, man spürt ihre Angst und ihre Zerrissenheit, aber auch die andere Hauptfigur hat jede Menge zu bieten. Auch Lorenzo ist eine beeindruckende Persönlichkeit.

Ich für mich würde dieses Buch allerdings nicht unbedingt als Thriller sehen. Es ist natürlich sehr spannend und unterhaltsam. Auch das Ende konnte mich wirklich überraschen.

Eine gelungene Komposition.

Blutzeuge

Von: Ginnykatze - der schnurrende Krimi- und Bücherblog

Datum: 5. April 2018

Wer einen Pakt mit dem Teufel schließt, muss mit seiner eigenen Seele bezahlen“.

Detective Jane Rizzoli bekommt es mit einem außergewöhnlichen Mord zu tun. Die Leiche einer jungen Frau wird in Boston gefunden. Ihr wurden die Augäpfel entfernt und liegen in ihrer offenen Hand. Alles spricht dafür, dass hier ein ganz perfider Mörder am Werke war. Die Ermittlungen sind zäh und die Todesursache für diesen schrecklichen Mord kann Dr. Maura Isles auch mit allen ihr zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln, nicht herausfinden.

Dann wird eine zweite Leiche gefunden. Auch hier ist die Todesursache nicht zu ermitteln. Dem jungen Mann ragen drei Pfeile aus der Brust, wieder eine außergewöhnliche Mordweise. Aber beide Opfer waren schon Tod, als ihnen diese Verstümmelungen zugefügt wurden. Ein wenig beruhigend. Das schmälert nicht den Mord selber und außerdem ist der grausame Killer noch nicht gefasst. Fest steht aber für Dr. Iles, dass beide Opfer vom gleichen Täter ermordet wurden.

Das sind keine guten Nachrichten und es besteht die Gefahr, dass dieser Mörder weiter unschuldige Opfer brutal ermordet und dem die Todesursache nicht nachzuweisen ist.

Als dann eine Spur in einen über 20 Jahre zurückliegenden Fall führt, ist keinem der Beteiligten auch nur ansatzweise klar, was passierte und was noch alles passieren wird. Es ist nicht alles so, wie es scheint.


Fazit:

Die Autorin Tess Gerritsen schreibt hier den 12. Fall für das eingespielte Ermittlerduo Detective Jane Rizzoli und Gerichtsmedizinerin Dr. Maura Isles. Sofort hat sie mich mit „Blutzeuge“ in ihren Bann gezogen. Ich bin gefangen in den perfiden Morden und kann das Buch nicht aus der Hand legen.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Tess Gerritsens detailgenaue Schilderung ist teilweise sehr ausführlich. Gänsehautfeeling ist in vielen Szenen vorprogrammiert. Mein Kopfkino lief auf Hochtouren. Nicht alles hätte ich gerne so genau erfahren, ich schloss die Augen und holte tief Luft, denn es waren schreckliche Dinge, die ich erfahren musste. Zur Aufklärung des Falls waren sie sicher nötig, aber ein wenig unblutiger hätte mir auch gereicht.

Alle Charaktere werden hier sehr gut beschrieben. Ich konnte mit ihnen fühlen, lachen und leiden. Mir gefielen hier viele Figuren. Aber ich bin und bleibe ein großer Fan von Dr. Maura Isles. Die hier auch wieder glücklich sein durfte. Das hat mich sehr gefreut.

Die Spannung die schon von Anfang an spürbar hoch ist, bleibt das ganze Buch über. Auch wenn ich den Verdacht auf den Mörder schon früh hatte, wusste ich bis kurz vor Ende nicht, dass ich richtiglag. Alle losen Fäden werden dann aber sehr ausführlich zusammengeführt. Und so ein Ende hatte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorgestellt.

Ich vergebe hier volle fünf Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung. Aber Vorsicht, für schwache Nerven ist das kein Thriller. Hier wird brutal gemordet und kein Blatt vor den Mund genommen, die Aufklärung langsam und sehr detailliert erzählt. Lest selbst.

Blutzeuge

Von: seesternsbuecher

Datum: 21. März 2018

Spannend bis zur letzten Seite!

“Blutzeuge” ist mittlerweile der 12. Band um das Ermittler Duo, wobei sie streng genommen kein Duo sind, Rizzoli ans Isles. Bis auf ” die Chirurgin” und “der Meister” habe ich alle bisher erschienen Bücher um die beiden gelesen. Obwohl die Bücher alle in sich abgeschlossen sind, sollte man die Bücher in der richtigen Reihenfolge lesen, da das Privatleben der beiden Ermittlerinnen eine große Rolle spielt. Für mich war es der Band, der mich am meisten überzeugen konnte. Es ist allerdings kein Buch für Leser, die kein Blut sehen können. Bereits am Anfang wird eine weibliche Leiche gefunden, der man die Augen heraus geschnitten hat und im Verlauf erfährt man Leser, was es damit auf sich hat.

Während Rizzoli und ihr Partner in alle Richtungen ermitteln, wird eine weitere Leiche gefunden, die auch nicht auf die übliche Weise ermordet wird. Parallel zu der Handlung kommt es zu einem Wechsel der Personen . Ein Teil der Handlung wird aus Hollys Sicht geschildert und als Leser (ich zu mindest) tappt man lange im Dunkeln, was es mit diesem Handlungsstrang auf sich hat.

Es gibt ein Wiedersehen mit Mauras leiblicher Mutter. Ihre Mutter hat Krebs im Endstadium und wird das Ende des Buchs nicht überleben. Im Gegensatz zu Maura und Jane ist sie, was die Morde betrifft, immer einen Schritt weiter und man fragt sich, woher sie die ganzen Informationen hat. Erst als Daniel Brady und Jane die Methoden erkennen, nach dem der Mörder vorgeht, kommen sie ein gutes Stück vorwärts. Ihre Ermittlungen führen sie zu einem Fall der mehr als 20 Jahre zurück liegt. Doch lief alles so ab, wie es in den Akten steht oder soll was vertuscht werden.
Im Dezember las ich den “Women Murders Club” und bei diesem Buch, hatte ich zügig eine Ahnung wer der Mörder sein könnte. Bei “Blutzeuge” tappte ich sehr lange im Dunklen. Ich mag den “Aha” Effekt viel lieber als wenn ich recht zügig weiß, wer der Mörder war. “Blutzeuge” konnte mich vom ersten Kapitel überzeugen. Es liest sich sehr flüssig. Da mich das Buch überzeugen konnte, gibt es von mir auch 4 von 5 Sternen. Es ist das ideale Buch für alle, die die anderen Bücher aus der Reihe auch kennen.

Blutzeuge

Von: Mehr als nur Buchstaben

Datum: 19. März 2018

Typisch Tess Gerritsen

Blutzeuge von Tess Gerritsen

In Bosten wird eine verstümmelte Frauenleiche gefunden. Warum wurden der Frau post morten die Augen entfernt und ihr ìn die Hand gelegt? Rizzoli, Frost und Isle nehmen die Ermittlungen auf. Kurze Zeit später wird eine Männerleiche mit mehreren Pfeilen in der Brust aufgefunden. Welches Motiv steckt dahinter....

MEINE MEINUNG:

Nach Totenlied gibt's es hier wieder einen klassischen Tess Gerritsen Thriller. Zum 12. Mal ermittelt das schon bekannte Ermittlungsteam. Jedes Buch ist für sich abgeschlossen und lässt sich auch einzelnd lesen.

Der Schreibstil ist spannend, fesselnd und flüssig zu lesen. Schauplätze, Personen und Opfer werden mir sehr anschaulich dargestellt ohne zu blutrünstig zu werden.
Die Geschichte ist gut durchdacht und interessant aufgebaut. Ich konnte miträtseln und wurde doch immer wieder überrascht. Zusätzlich zu den Ermittlungen erfährt man wieder einiges aus dem Privatleben des Ermittler. Die Gerichtsmedizinerin Maura Isle kommt zum Beispiel mit "ihrem " Geistlichen wieder zusammen. Sie sucht ihn als Fachmann religiöser Fragen auf. Dadurch wirken die Ermittler nicht nur kompetent sondern auch menschlich. Es lockert die Geschichte auf um dann wieder Fahrt aufzunehmen.

Die 409 Seiten werden in 42 Kapitel unterteilt. Ich könnte das Buch auch mal aus der Hand legen und bin danach trotzdem schnell wieder in die Handlung hinein gekommen. Ich konnte dem Handlungsstrang folgen, die Idee und das Motiv war für mich plausibel und wirkt dadurch authentisch.

Tess Gerritsen gehört für mich zu einer meiner Lieblingsautorin dieses Genre. Ich habe fast alle ihrer Bücher gelesen. Diese Bücher haben mir gut gefallen wobei Blutzeuge nicht unbedingt der beste Thriller der Reihe ist. Trotzdem erhält er für sich gesehen die volle Punktzahl.

FAZIT:

"Blutzeuge " von Tess Gerritsen wird durch den Limes Verlag veröffentlicht. Der 12.Fall um das Ermittlungsteam ist wieder interessant, fesselnd und für mich relativ schnell zu lesen. Ich wurde gut unterhalten, hatte vergnügte Lesestunden und kann diesen Thriller nur weiter empfehlen. Nicht nur Tess Gerritsen - Fans kommen hier auf ihre Kosten. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

Blutzeuge

Von: Christian

Datum: 17. März 2018

Kurzweilig & spannend

Blutzeuge ist der bereits 12. Band(!) der Rizzoli-&-Isles-Reihe und behandelt eine Reihe von offensichtlich religiös-inspirierten Morden.

Inhalt:
Am Sterbebett ihrer Mutter wird Maura Isles zu einem Fall gerufen: Einer jungen Frau wurden post mortem die Augäpfel entfernt und in die offenen Hände gelegt. Kurze Zeit später wird ein toter Mann am Pier gefunden - er wurde post mortem von drei Pfeilen durchbohrt...doch was genau ist die Todesursache beider Opfer? Und was genau bezweckt der Mörder mit dieser Symbolik?
Detective Jane Rizzoli und Gerichtsmedizinerin Maura Isles ermitteln und stoßen neben religiösen Legenden auf eine Spur, die weit in die Vergangenheit reicht...

Meine Meinung:
Ich bin seit vielen Jahren Fan der Reihe, da Tess Gerritsen jedes mal ebenso spannende wie außergewöhnliche Thriller liefert und es nur selten Ausrutscher in deren Qualität gibt. Auch Blutzeuge reiht sich wunderbar ein, da es ein rundum spannender Fall ist, bei dem auch die Charakterentwicklung nicht zu kurz kommt. Das ungleiche Ermittlerpaar Rizzoli-&-Isles ist einem im Laufe der Jahre regelrecht ans Herz gewachsen und insbesondere Mauras Vergangenheit finde ich persönlich ungemein spannend. Schön, dass dieses Thema dieses mal wieder aufgegriffen wurde!
Ich ziehe dieses mal einen Stern ab, da ich recht früh einen Verdacht hatte (der sich leider bewahrheitet hat). Deshalb fehlte es am Nervenkitzel bei der Suche des Täters - auch wenn die Autorin einige falsche Fährten gelegt hat.

Fazit:
Eine schöne Fortsetzung der Reihe, bei der es kaum etwas zu meckern gibt. Kurzweilig, spannend und deshalb wie immer empfehlenswert. Ich vergebe 4 Sterne.

Totenlied

Von: Buchina

Datum: 28. Februar 2018

Eine ganz neue Tess Gerritsen

Der Roman startet sehr ungewöhnlich, richtig mystisch. Violinistin Julia lebt für ihre Musik und ihre kleine Tochter. Doch dann ändert ein neues Musikstück, die Noten dafür hat sie in beim letzten Italienbesuch gekauft, ändert ihr Leben. Plötzlich zeigt ihre kleine 3 jährige Tochter Wesensänderungen. Julia ist erschüttert und hat Angst, dass ihre eigene Familiengeschichte damit zusammenhängt, aber dann rückt das neue Musikstück in ihren Blick. Kann diese Musik ihre Tochter verändert haben, Julia muss wissen wer die Musik geschrieben hat und begibt sich auf die Suche.
Damit eröffnet sich ein zweiter Erzählstrang, der vor dem zweiten Weltkrieg in Venedig beginnt. Dort begleitet man den jungen Lorenzo, der für die Musik lebt bis er seiner Liebe begegnet. Nun ist das Hauptaugenmerk auf dieser historischen Erzählung. Für mich eine ganz neue Seite von Gerritsen. Sie hat sich damit an ein sehr interessantes Thema gewagt: die Judenverfolgung in Italien. Für mich ein ganz neuer Aspekt.
In der Mitte des Romans gab es für mich einige Längen. Am Ende steigerte sich dafür der Spannungsbogen nochmal sehr und endete schließlich für mich völlig überraschend. Auch wenn ich mit den Charakteren insgesamt etwas zu kämpfen hatte, so richtig warm wurde ich mit keinem richtig. Aber die Geschichte ist interessant und ungewöhnlich. Gleichzeitig wusste ich immer nicht, ob ich Julia glauben sollte, kann ein Musikstück einen Menschen ändern? Diese Fragen bleiben die ganze Zeit, bis schließlich dieses sehr überraschende Ende kam, was alle Fragen logisch löst. Einen weiteren großen Pluspunkt gibt es dafür, dass ich einiges gelernt habe und mir ein neuer Aspekt der Judenverfolgung aufgezeigt wurde. Tess Gerritsen kann gerne weiter solche Romane schreiben.
Mechthild Großmann kenne ich auch schon von anderen Gerritsen Hörbüchern. Ihre rauchige Stimme ist unverwechselbar, aber für mich auch gewöhnungsbedürftig. Dennoch spricht sie sehr gut und vor allem Julias Unsicherheit und Angst hat sie sehr gut rüber gebracht. Das Cover an sich gefällt mir, aber erinnert mich zu sehr an die Rizzoli Romane, was ich verwirrend finde, da dieser Roman auch in eine ganz andere Richtung geht und mit dem ähnlichen Cover Erwartungen geschürt werden, die gar nicht zu erfüllen sind.

Blutzeuge

Von: Magnificent Meiky

Datum: 26. Februar 2018

Wieder ein spannender Fall!

Rizzoli und Isles werden in „Blutzeuge“ mit rätselhaften Morden konfrontiert. Erst werden einer jungen Frau post mortem die Augen aus den Augenhöhlen entfernt und in ihrer Hand präsentiert. Niemand hat ihren Mörder gesehen oder kann sich die Darstellung erklären. Auch eine klare Todesursache kann Maura nicht feststellen. Aber erst nachdem ein zweites Opfer mit unklarer Todesursache gefunden wird, werden die Ermittler stutzig. Der junge Mann wird mit drei Pfeilen im Herz durchbohrt aufgefunden und das ausgerechnet am Heiligen Abend. Ein Zusammenhang der Morde ist jedoch nur schwer vorstellbar und alle Ermittlungen führen ins Nichts.

In „Blutzeuge“ verbindet Tess Gerritsen viele Themen, die in Kombination einfach einen hervorragend Thriller ergeben. Ob die Gräueltaten der Kirche, psychische Erkrankungen oder die Rache unschuldig Verurteilter. In diesem Buch ist alles mit dabei. Das Beste jedoch war, dass ich bis relativ zum Schluss nicht erkannt habe, wer der wahre Täter oder Mörder ist. Man wird durch die Autorin auf viele falsche Fährten gelockt und wird dadurch auch immer wieder überrascht. Besonders haben mich die kleinen Kapitel einer jungen Frau interessiert, die irgendwie in alle Vorkommnisse verstrickt war. Doch man wusste nie so recht, ob sie Opfer, Täter oder einfach nicht ganz klar im Kopf ist. Diese Perspektive hat ihre ganz eigene Spannung in die Geschichte gebracht.

Der Fall war auf jeden Fall wieder gekonnt mit den privaten Entwicklungen und der Vergangenheit verknüpft. Für mich war es eine runde und fesselnde Geschichte. Leider konnte mich die Autorin mit „Blutzeuge“ aber nicht überraschen oder mehr fesseln als mit anderen Büchern. Ich bin von ihr einfach schon zu verwöhnt! Trotzdem ist auch diese Geschichte wieder spannend, abwechslungsreich und extrem schnell durchgelesen! Für mich ist und bleibt Tess Gerritsen einfach die Thriller-Königin, die genau weiß, was sie tut!

Blutzeuge

Von: World of books and dreams

Datum: 22. Februar 2018

Auch der zwölfte Band war ein Highlight

In ihrer Wohnung wird die Leiche der gerade einmal sechsundzwanzigjährigen Cassandra Coyle ausgerechnet von ihrem Vater gefunden, denn der jungen Frau wurden post mortem die Augäpfel entfernt und in die offenen Hände gelegt. Doch ansonsten weißt sie keinerlei offensichtlichen Verletzungen auf. Maura Isles steht vor einem Rätsel und Jane Rizzoli vor dem Beginn eines turbulenten Falls. Kurze Zeit später wird nämlich eine weitere Leiche gefunden: ein junger Mann wird an Heilig Abend auf einem Pier gefunden, sein Oberkörper wurde von drei Pfeilen durchbohrt, doch diese waren nicht die Todesursache. Das es sich um den selben Täter handelt, ist den Ermittlern durchaus bewusst, doch wohin sie der Fall führt, damit hätten sie nicht gerechnet, denn der Fall nimmt seinen Ursprung bei etwas, das bereits vor Jahrzehnten begann.
Meine Meinung:
Mit Blutzeuge erscheint der bereits zwölfte Fall rund um Detective Jane Rizzoli und Gerichtsmedizinerin Maura Isles und da ich bisher alle ihre Fälle verfolgt habe, war es ein Gefühl, als würde ich guten, alten Freundinnen zuschauen.
Der Schreibstil ist, wie ich es auch von der Autorin Tess Gerritsen gewohnt bin, absolut fesselnd und einnehmend und auch in ihrem neuesten Buch konnte die Autorin mich vom ersten Augenblick an in die Geschichte ziehen. Genau das ist es auch, was mich hier immer wieder beeindrucken kann, denn auch wenn ich das Gefühl habe, nach Hause zu kommen, schafft Gerritsen doch immer wieder aufs Neue, mich zu fesseln mit ihrer Erzählung.
Der Fall ist wieder einmal etwas besonderes und auch wenn Gerritsen das ein oder andere blutigere Detail von sich gibt, wird es niemals ins extreme gerückt. Ja, ich konnte mir hier durchaus vorstellen, wie die Leichen oder die Tatorte aussahen und doch wird nicht alles bis ins kleinste Detail erörtert. Auch hier hat man als Leser jede Menge Gelegenheit, mitzurätseln und Theorien aufzustellen und genau das macht es auch wieder sehr spannend. Auch sonst war der Thriller kaum aus der Hand zu legen, denn Gerritsen schafft es einmal mehr, die Ermittlungen der beiden Protagonistinnen mit ihrem Privatleben zu vermischen. Die Ermittlungen bleiben auf einem vorstellbaren Level und natürlich gibt es immer wieder Überraschungen und Wendungen, mit denen man nicht rechnen konnte.
Zum großen Teil wird hier in der dritten Person erzählt, aber es gibt auch einen Bereich, der durch einen Ich-Erzähler wiedergegeben wird. Somit wechseln sich hier die Perspektiven wieder einmal zwischen Maura, Jane und dem geheimnisvollen Ich-Erzähler ab. Gerade diese letzte Perspektive lädt zum Rätseln ein und auch wenn man dadurch ein wenig mehr erfährt, als die Ermittler, bleibt es undurchschaubar.
Wer bisher noch keinen der vorausgegangenen Teile der Reihe kannte, dürfte hier vom reinen Fall her keine Verständnisprobleme haben, allerdings entwickeln sich die Protagonistin der Reihe natürlich beständig weiter und vieles wird als bekannt vorausgesetzt.
Detective Jane Rizzoli ist eine sehr lebhafte Person, aber ich habe hier durchaus auch das Gefühl, dass sie "ruhiger" geworden ist. Sie hat eine nachdenklichere Seite bekommen, was vielleicht mit an ihrer eigenen kleinen Familie liegt. Aber auch Maura Isles hat sich im Laufe der Jahre merkbar verändert, nicht nur die Beziehung zu dem Pfarrer Daniel, den sie trotz aller Versuche nie ganz vergessen kann, lassen sie nicht mehr so unterkühlt wirken, wie noch zu Beginn der Reihe. Alles in allem kommt sie mir offener vor, als früher und doch bleibt sie Menschen gegenüber auf Abstand.
Neben diesen Beiden trifft man auch hier wieder bekannte Gesichter wieder, doch diese agieren eher im Hintergrund und bekommen, zum großen Teil, nur wenig Raum. Familienfeste bei Familie Rizzoli sind aber auch in diesem Band wieder dabei und sie sind immer wieder lesenswert.
Mein Fazit:
Wer Fan der Reihe rund um Maura Isles und Jane Rizzoli ist, wird auch um deren zwölften Fall nicht drumherum kommen. Für mich ist es, wie schon erwähnt, doch ein Gefühl von Heimkehren und schauen, wie es meinen alten Bekannten geht. Der Fall ist spannend, teilweise sehr berührend, aber auch absolut erschreckend, denn die Auflösung ist doch wieder sehr überraschend. Wer Thriller mag und diese Reihe bisher nicht kannte, dem lege ich diese doch ans Herz, für Fans wieder ein must read.

Blutzeuge

Von: World of books and dreams

Datum: 22. Februar 2018

Auch der zwölfte Band war ein Highlight

In ihrer Wohnung wird die Leiche der gerade einmal sechsundzwanzigjährigen Cassandra Coyle ausgerechnet von ihrem Vater gefunden, denn der jungen Frau wurden post mortem die Augäpfel entfernt und in die offenen Hände gelegt. Doch ansonsten weißt sie keinerlei offensichtlichen Verletzungen auf. Maura Isles steht vor einem Rätsel und Jane Rizzoli vor dem Beginn eines turbulenten Falls. Kurze Zeit später wird nämlich eine weitere Leiche gefunden: ein junger Mann wird an Heilig Abend auf einem Pier gefunden, sein Oberkörper wurde von drei Pfeilen durchbohrt, doch diese waren nicht die Todesursache. Das es sich um den selben Täter handelt, ist den Ermittlern durchaus bewusst, doch wohin sie der Fall führt, damit hätten sie nicht gerechnet, denn der Fall nimmt seinen Ursprung bei etwas, das bereits vor Jahrzehnten begann.
Meine Meinung:
Mit Blutzeuge erscheint der bereits zwölfte Fall rund um Detective Jane Rizzoli und Gerichtsmedizinerin Maura Isles und da ich bisher alle ihre Fälle verfolgt habe, war es ein Gefühl, als würde ich guten, alten Freundinnen zuschauen.
Der Schreibstil ist, wie ich es auch von der Autorin Tess Gerritsen gewohnt bin, absolut fesselnd und einnehmend und auch in ihrem neuesten Buch konnte die Autorin mich vom ersten Augenblick an in die Geschichte ziehen. Genau das ist es auch, was mich hier immer wieder beeindrucken kann, denn auch wenn ich das Gefühl habe, nach Hause zu kommen, schafft Gerritsen doch immer wieder aufs Neue, mich zu fesseln mit ihrer Erzählung.
Der Fall ist wieder einmal etwas besonderes und auch wenn Gerritsen das ein oder andere blutigere Detail von sich gibt, wird es niemals ins extreme gerückt. Ja, ich konnte mir hier durchaus vorstellen, wie die Leichen oder die Tatorte aussahen und doch wird nicht alles bis ins kleinste Detail erörtert. Auch hier hat man als Leser jede Menge Gelegenheit, mitzurätseln und Theorien aufzustellen und genau das macht es auch wieder sehr spannend. Auch sonst war der Thriller kaum aus der Hand zu legen, denn Gerritsen schafft es einmal mehr, die Ermittlungen der beiden Protagonistinnen mit ihrem Privatleben zu vermischen. Die Ermittlungen bleiben auf einem vorstellbaren Level und natürlich gibt es immer wieder Überraschungen und Wendungen, mit denen man nicht rechnen konnte.
Zum großen Teil wird hier in der dritten Person erzählt, aber es gibt auch einen Bereich, der durch einen Ich-Erzähler wiedergegeben wird. Somit wechseln sich hier die Perspektiven wieder einmal zwischen Maura, Jane und dem geheimnisvollen Ich-Erzähler ab. Gerade diese letzte Perspektive lädt zum Rätseln ein und auch wenn man dadurch ein wenig mehr erfährt, als die Ermittler, bleibt es undurchschaubar.
Wer bisher noch keinen der vorausgegangenen Teile der Reihe kannte, dürfte hier vom reinen Fall her keine Verständnisprobleme haben, allerdings entwickeln sich die Protagonistin der Reihe natürlich beständig weiter und vieles wird als bekannt vorausgesetzt.
Detective Jane Rizzoli ist eine sehr lebhafte Person, aber ich habe hier durchaus auch das Gefühl, dass sie "ruhiger" geworden ist. Sie hat eine nachdenklichere Seite bekommen, was vielleicht mit an ihrer eigenen kleinen Familie liegt. Aber auch Maura Isles hat sich im Laufe der Jahre merkbar verändert, nicht nur die Beziehung zu dem Pfarrer Daniel, den sie trotz aller Versuche nie ganz vergessen kann, lassen sie nicht mehr so unterkühlt wirken, wie noch zu Beginn der Reihe. Alles in allem kommt sie mir offener vor, als früher und doch bleibt sie Menschen gegenüber auf Abstand.
Neben diesen Beiden trifft man auch hier wieder bekannte Gesichter wieder, doch diese agieren eher im Hintergrund und bekommen, zum großen Teil, nur wenig Raum. Familienfeste bei Familie Rizzoli sind aber auch in diesem Band wieder dabei und sie sind immer wieder lesenswert.
Mein Fazit:
Wer Fan der Reihe rund um Maura Isles und Jane Rizzoli ist, wird auch um deren zwölften Fall nicht drumherum kommen. Für mich ist es, wie schon erwähnt, doch ein Gefühl von Heimkehren und schauen, wie es meinen alten Bekannten geht. Der Fall ist spannend, teilweise sehr berührend, aber auch absolut erschreckend, denn die Auflösung ist doch wieder sehr überraschend. Wer Thriller mag und diese Reihe bisher nicht kannte, dem lege ich diese doch ans Herz, für Fans wieder ein must read.

Totenlied

Von: Mehr als nur Buchstaben

Datum: 20. Februar 2018

Ein etwas

Julia Ansdell ist Berufsmusikerin und spielt Violine. Nach einem Auftritt besorgt sie nicht nur für Mann und Tochter ein Reiseandenken. In einem Antiquariat findet sie Noten von einem unbekannten Walzer. Diese Notenblätter muss sie unbedingt kaufen.
Immer wenn sie ihn in Gegenwart ihrer dreijährigen Tochter übt zu spielen scheint das Mädchen komisch darauf zu reagieren....

MEINE MEINUNG:

Ich habe schon einige Thriller von Tess Gerritsen gelesen. Dieser war ganz anders als ihre vorherigen Bücher. Auch dieser hat mir gut gefallen.

Der Schreibstil ist gut zu lesen, ich konnte mir Handlung, Schauplätze und Personen gut vorstellen und dem Handlungsstrang folgen. Er wirkt authentisch, besitzt kaum Längen und führt mich sowohl in die Vergangenheit, rund um die Judenverfolgung in Italien und ìn die Gegenwart. Wobei der Fokus auf den Walzer gelegt wurde. Realität und Fiktion werden geschickt zusammen gewoben, ohne Wertung oder den mahnenden Zeigefinger. Ich musste mich jedoch erst einmal darauf einlassen da ich damit so nicht gerechnet habe. Der Thriller ist gefühlvoll, erschreckend und hat mich auch nachdenklich gemacht.

Meine Lieblingsprotagonist war eindeutig Julia Anstell. Mit ihr musste ich das eine oder andere mal mitleiden und öfter konnte ich ihr Umfeld, insbesondere ihre Mann Rob, nicht verstehen. Außerdem hat mich die jüdische Famile zimliche gepackt.
Das Ende war durchaus passend, ich konnte es nicht voraus erahnen und war auch etwas überrascht davon.
Die 21 Kapitel und eine geschichtliche Zusammenfassung am Ende des Buches sind unterschiedlich lang. Das Cover passt gut zum Buch, obwohl ich durch den Namen der Autorin auf das Buch aufmerksam wurde.

FAZIT:
"Totenlied " von Tess Gerritsen wird durch den Blanvalet Verlag veröffentlicht.
Dieser Thriller ist anders als die sonstigen Bücher der Autorin. Sie hat eine spannende und gefühlvolle Geschichte erschaffen. Gerade der geschichtliche Hintergrund hat mich oft sehr gepackt und nachdenklich werden lassen.
Nicht nur Tess Gerritsen - Fans könnte dieser Thriller gefallen. Ich erteile eine eindeutige Leseempfehlung

Abendruh

Von: Magnificent Meiky

Datum: 19. Februar 2018

Leider nicht so spannend wie andere Bücher der Reihe

Der Hintergrund dieses Falls von Rizzoli & Isles ist erschreckend und birgt viel Potential für Spannung! Drei Kinder, die alle drei bei verschiedenen Überfällen ihre ganze Familie verloren haben, werden erneut Opfer von Tragödien. Nur die drei Kinder gehen auch hier als Überlebende hervor. Es scheint keine Verbindung zwischen diesen Kindern zu geben und doch bleibt Rizzoli an den Überfällen dran. Dass ausgerechnet diesen Kindern immer wieder nach dem Leben getrachtet wird, kann und sollte einfach nicht sein. Währenddessen besucht Maura Isles ihren fast Ziehsohn auf „Abendruh“. Einer Schule für Kinder, die ihre Familie durch Morde verloren haben. Auch die drei Waisenkinder werden hier aufgenommen. Doch Maura ist schnell klar, dass auf Abendruh etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und so kommen sie gemeinsam den Hintergründen nach und nach auf die Spur.

In „Abendruh“ wird fast jeder Charakter verwurschtelt, der in den letzten Bänden irgendwie eine Rolle gespielt hat. Mir war es ab und zu etwas zu viel, dass jeder etwas zum Geschehen beitragen musste. Auch das Privatleben der beiden Hauptprotagonistinnen zieht sich leider eher wie ein Kaugummi. Bisher fand ich es immer interessant, was auch außerhalb der Fälle bei den beiden passiert. Hier wird aber leider nur wiederholt, was schon in den letzten beiden Büchern zur Genüge beschrieben wurde. Der Fall um die Überlebenden Kinder fing für mich recht spannend an. Ich fand es sehr interessant gemacht und war neugierig auf die Auflösung des Falls. Bis zum Schluss war mir nicht klar, was der Grund und wer der Täter ist. Leider fand ich die Auflösung aber sehr enttäuschend. Es war einfach zu konstruiert. Mich hat das alles leider überhaupt nicht überzeugt.

Besonders enttäuscht bin ich allerdings, weil mir bisher alle Bücher von Tess Gerritsen unglaublich gut gefallen haben. Verglichen mit den Thrillern anderer Autoren ist aber auch „Abendruh“ kein Flop-Buch. Trotzdem bin ich, was meinen kleinen Tess-Gerritsen-Hype angeht gerade etwas ernüchtert. Ich bin gespannt, ob mich ihr neues Buch „Blutzeuge“ wieder mehr von der Autorin überzeugen kann.

Abendruh

Von: Magnificent Meiky

Datum: 19. Februar 2018

Leider nicht so spannend wie andere Bücher der Reihe

Der Hintergrund dieses Falls von Rizzoli & Isles ist erschreckend und birgt viel Potential für Spannung! Drei Kinder, die alle drei bei verschiedenen Überfällen ihre ganze Familie verloren haben, werden erneut Opfer von Tragödien. Nur die drei Kinder gehen auch hier als Überlebende hervor. Es scheint keine Verbindung zwischen diesen Kindern zu geben und doch bleibt Rizzoli an den Überfällen dran. Dass ausgerechnet diesen Kindern immer wieder nach dem Leben getrachtet wird, kann und sollte einfach nicht sein. Währenddessen besucht Maura Isles ihren fast Ziehsohn auf „Abendruh“. Einer Schule für Kinder, die ihre Familie durch Morde verloren haben. Auch die drei Waisenkinder werden hier aufgenommen. Doch Maura ist schnell klar, dass auf Abendruh etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und so kommen sie gemeinsam den Hintergründen nach und nach auf die Spur.

In „Abendruh“ wird fast jeder Charakter verwurschtelt, der in den letzten Bänden irgendwie eine Rolle gespielt hat. Mir war es ab und zu etwas zu viel, dass jeder etwas zum Geschehen beitragen musste. Auch das Privatleben der beiden Hauptprotagonistinnen zieht sich leider eher wie ein Kaugummi. Bisher fand ich es immer interessant, was auch außerhalb der Fälle bei den beiden passiert. Hier wird aber leider nur wiederholt, was schon in den letzten beiden Büchern zur Genüge beschrieben wurde. Der Fall um die Überlebenden Kinder fing für mich recht spannend an. Ich fand es sehr interessant gemacht und war neugierig auf die Auflösung des Falls. Bis zum Schluss war mir nicht klar, was der Grund und wer der Täter ist. Leider fand ich die Auflösung aber sehr enttäuschend. Es war einfach zu konstruiert. Mich hat das alles leider überhaupt nicht überzeugt.

Besonders enttäuscht bin ich allerdings, weil mir bisher alle Bücher von Tess Gerritsen unglaublich gut gefallen haben. Verglichen mit den Thrillern anderer Autoren ist aber auch „Abendruh“ kein Flop-Buch. Trotzdem bin ich, was meinen kleinen Tess-Gerritsen-Hype angeht gerade etwas ernüchtert. Ich bin gespannt, ob mich ihr neues Buch „Blutzeuge“ wieder mehr von der Autorin überzeugen kann.

Abendruh

Von: Magnificent Meiky

Datum: 19. Februar 2018

Leider nicht so spannend wie andere Bücher der Reihe

Der Hintergrund dieses Falls von Rizzoli & Isles ist erschreckend und birgt viel Potential für Spannung! Drei Kinder, die alle drei bei verschiedenen Überfällen ihre ganze Familie verloren haben, werden erneut Opfer von Tragödien. Nur die drei Kinder gehen auch hier als Überlebende hervor. Es scheint keine Verbindung zwischen diesen Kindern zu geben und doch bleibt Rizzoli an den Überfällen dran. Dass ausgerechnet diesen Kindern immer wieder nach dem Leben getrachtet wird, kann und sollte einfach nicht sein. Währenddessen besucht Maura Isles ihren fast Ziehsohn auf „Abendruh“. Einer Schule für Kinder, die ihre Familie durch Morde verloren haben. Auch die drei Waisenkinder werden hier aufgenommen. Doch Maura ist schnell klar, dass auf Abendruh etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und so kommen sie gemeinsam den Hintergründen nach und nach auf die Spur.

In „Abendruh“ wird fast jeder Charakter verwurschtelt, der in den letzten Bänden irgendwie eine Rolle gespielt hat. Mir war es ab und zu etwas zu viel, dass jeder etwas zum Geschehen beitragen musste. Auch das Privatleben der beiden Hauptprotagonistinnen zieht sich leider eher wie ein Kaugummi. Bisher fand ich es immer interessant, was auch außerhalb der Fälle bei den beiden passiert. Hier wird aber leider nur wiederholt, was schon in den letzten beiden Büchern zur Genüge beschrieben wurde. Der Fall um die Überlebenden Kinder fing für mich recht spannend an. Ich fand es sehr interessant gemacht und war neugierig auf die Auflösung des Falls. Bis zum Schluss war mir nicht klar, was der Grund und wer der Täter ist. Leider fand ich die Auflösung aber sehr enttäuschend. Es war einfach zu konstruiert. Mich hat das alles leider überhaupt nicht überzeugt.

Besonders enttäuscht bin ich allerdings, weil mir bisher alle Bücher von Tess Gerritsen unglaublich gut gefallen haben. Verglichen mit den Thrillern anderer Autoren ist aber auch „Abendruh“ kein Flop-Buch. Trotzdem bin ich, was meinen kleinen Tess-Gerritsen-Hype angeht gerade etwas ernüchtert. Ich bin gespannt, ob mich ihr neues Buch „Blutzeuge“ wieder mehr von der Autorin überzeugen kann.

Totenlied

Von: black nd beautiful

Datum: 19. Februar 2018

Kein klassischer Gerritsen

Autorin: Tess Gerritsen
Verlag: blanvalet
Preis: 9,99 € - Taschenbuch
Seitenzahl: 312
ISBN: 978-3-8090-2670-9
Weitere Formate: Paperback, eBook, Hörbuch

Klappentext:
Wenn das Totenlied erklingt, gibt es kein Entkommen…
Von einer Italienreise bringt die Violinistin Julia Ansdell als Souvenir ein altes Notenbuch mit. Es enthält eine handgeschriebene, bislang unbekannte Walzerkomposition. Julia ist fasziniert von dem Stück, doch jedes Mal, wenn sie die aufwühlende Melodie spielt, geschehen merkwürdige Dinge. Etwas Bösartiges geht von dem Walzer aus; es scheint das Wesen von Julias dreijähriger Tochter zu verändern. Weil niemand ihr Glauben schenkt, reist Julia heimlich nach Italien, um nach der Herkunft der mysteriösen Komposition zu forschen...

Cover:
Das Cover ist Schlicht gestaltet und wirkt durch den dunkel gehaltenen Hintergrund trotzdem bedrohlich. Am rechten Rand sieht man den Kopf einer Geige, der einen eindeutigen Bezug zum Inhalt herstellt. Titel und Autorenname sind in schlichter weißer Schrift aufgedruckt, wobei der Autorenname noch zusätzlich eingepresst wurde und somit leicht vertieft ist.
Insgesamt überzeugt mich dieses Cover vor allem durch seine Schlichtheit und seine düstere Optik.

Inhalt:
Die Geschichte spielt in zwei Zeitzonen. Zum einen begleiten wir Julia, die von ihrer Reise das alte Notenbuch mitbringt und darin die mysteriöse Walzerkomposition entdeckt, die ihr Leben völlig auf den Kopf stellen wird. Zum anderen begleiten wir den jungen Lorenzo in Venedig kurz vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges und den darauffolgenden Jahren. Durch die Augen des jüdischen Italieners erleben wir hautnah die damaligen Entwicklungen hinsichtlich der Judenverfolgung mit – von einem sorglosen Leben bis hin zur Internierung.
Die beiden Perspektiven wechseln sich nicht nach jedem Kapitel ab, sondern wir begleiten beide immer jeweils über mehrere Kapitel hinweg. Dadurch wird der Lesefluss durch die abwechselnden Handlungsstränge nicht gestört, man kommt immer wieder gut in die jeweiligen Geschehnisse rein und kann allem sofort folgen.
Natürlich stellt sich dem Leser dabei schnell die Frage was die beiden Geschichten miteinander zu tun haben und wie alles mit dem geheimnisvollen Musikstück zusammenhängt.

Fazit:
Tess Gerritsen heißt für mich automatisch auch Rizzoli-&-Isles. Wer allerdings von diesem Stand-Alone-Thriller etwas Ähnliches erwartet, wird enttäuscht werden. Mir war anhand des Klappentextes klar, dass mich hier nicht die klassische Mordermittlung oder ein Serienkiller erwartet.
Man begleitet Julia bei ihrer Suche nach Antworten und fragt sich die ganze Zeit wie der Walzer damit in Zusammenhang steht und wie am Ende alles sinnhaft aufgeklärt werden könnte. Dadurch ist die Spannung hier viel subtiler, aber keineswegs weniger präsent.
Gleichzeitig regt die Geschichte von Lorenzo zum Nachdenken an und macht uns einen dunklen Teil der Geschichte (wieder) bewusst. Diesbezüglich gibt es am Ende des Buches noch eine kurze Anmerkung zum geschichtlichen Hintergrund, sodass man alles sehr gut nachvollziehen kann.
Alles in allem konnte mich das Buch überzeugen und ich kann es durchaus empfehlen. Einen extremen Thriller darf man hier nicht erwarten, aber vor allem die geschichtlichen Aspekte haben mich überzeugt. Wären diese nicht gewesen, fände ich das Buch nur halb so gelungen, da diese Thematik die eigentliche Story teilweise fast schon in den Schatten stellt. Am Ende wird aber alles gut miteinander verknüpft, sodass der Schluss in sich stimmig ist und auch alle Fragen hinreichend geklärt werden.