Tess Gerritsen

Leserstimmen

Totenlied

Name: Mike

Datum: 16. April 2017

Ich habe beim lesen geweint!

Das Buch Totenlied ist meiner meinung nach das beste überhaupt von Tess.
Die schreiende Ungerechtigkeit des Faschismus darf sich nie mehr wiederholen!
Das Buch ging mir so zu Herzen, daß ich weinen mußte.

MfG

Mike

Totenlied

Name: Sabine K.

Datum: 16. März 2017

Grossartig!!!

Ich bin ein grosser Fan von Tess Gerritsen !Seit ich ihren ersten
Thiller gelesen habe warte ich immer voll Spannung auf den naechsten Roman!Das Buch "Totenlied" konnte ich einfach nicht aus der Hand legen und habe es in 2Tagen ausgelesen!!!!Sie hat es geschafft ein sehr wichtiges und ernstes Thema mit viel Spannung zu verbinden und die Leute vielleicht wieder sensilibiert!!Man muss es gelesen haben!!Man kann nicht oft genug wachrütteln!!

Totenlied

Name: Brigitta

Datum: 22. Januar 2017

Mysterythriller - spannend und gut zu lesen

Klappentext:
Von einer Italienreise bringt die Violinistin Julia Ansdell als Souvenir ein altes Notenbuch mit nach Hause. Es enthält eine handgeschriebene, bislang völlig unbekannte Walzerkomposition. Julia ist fasziniert von dem schwierigen Stück, doch jedes Mal, wenn sie die aufwühlende Melodie spielt, geschehen merkwürdige Dinge. Etwas Bösartiges geht von dem Walzer aus, etwas, was das Wesen von Julias dreijähriger Tochter auf beunruhigende Weise zu verändern scheint. Weil niemand ihr Glauben schenkt, reist Julia heimlich nach Italien, um nach der Herkunft der mysteriösen Komposition zu forschen ...
(Quelle: Limes Verlag )

Zusammenfassung:
In Italien findet Julia in einem Antiquariat eine Notensammlung, von der sie sofort fasziniert ist. Noch nicht einmal von der Notensammlung an sich, sondern vielmehr von einem Walzer, der anscheinend in einem Zuge auf einem Zettel komponiert wurde. Dieser Zettel hatte sich in die Notensammlung geschoben und Julia erwirbt die Sammlung von "Zigeunerweisen" um diesen Walzer besitzen zu können.
Ihrer Einschätzung nach, wurde dieses Stück noch nie veröffentlicht und aufgeführt und Julia glaubt das dieser wunderschöne Walzer von unschätzbarem Wert für die Musikwelt sein könnte.
Zu Hause angekommen, kann sie es kaum erwarten die Melodie zu spielen, doch kaum hat sie die Violine in der Hand und die ersten Töne gespielt, sieht es so aus, als hätte Julias Tochter die Katze massakriert.
Doch weder Ärzte noch Psychologen finden Auffälligkeiten bei Julias Tochter, vielmehr scheint Julia selbst die Schuld an der Situation zu bekommen.
Kurz darauf spielt Julia wieder diesen Walzer und nun sticht ihre Tochter mit einer Scherbe auf Julias Bein ein.
Julia glaubt, dass der merkwürdige Walzer diese Grausamkeiten in dem Kind auslöst.
Doch alle anderen, ihr Mann, die Ärzte, ihre Tante, alle sehen Julia als das Problem an.
Nun bleibt ihr nichts anderes als die Flucht nach Italien um dort die Geschichte des Walzers aufzudecken.
Das, was sie herausfindet ist fast unglaublich und nun ist Julia nicht nur auf der Flucht vor ihrem Mann, der sie in die Psychatrie einweisen lassen möchte, sondern sie ist auch auf der Flucht vor dem ehemaligen Besitzer des Musikstückes, der sein Geheimnis gewahrt wissen will und nun nach Julias Leben trachtet ...

Fazit:
Ein spannender und leicht zu lesender Mysterythriller. Etwas anders als man es sonst von Tess Gerritsen gewohnt ist, aber nicht schlechter .... anders eben.
Nach und nach konzentriert sich die Geschichte auf den Holocaust in Italien, auf den Verbleib von vielen italienischen Juden und auf das einzige italienische Vernichtungslager.
Allerdings werden diese schrecklichen Geschehen nicht ausgeschlachtet, um ein als brisantes Beiwerk in einem Mysteriethriller zu dienen, vielmehr wird offen und in einer behutsamen Sprache mit dem Schrecken des 3. Reiches umgegangen.
Hier können gerade Menschen, die aus irgendwelchen Gründen von diesem Abschnitt der Geschichte noch nicht viel gehört haben, dazu aninmiert werden, sich auf das Thema einzulassen.
Natürlich ist die im Roman spielende Geschichte eine Fiktion, aber die historischen Fakten und die geschichtlichen Hintergründe stimmen so.
Man hat das Gefühl, als wenn einige der vielen, vielen Toten des 3. Reiches ein Gesicht bekommen, auch wenn es ein fiktives Gesicht ist, es wird aus der unfassbaren Anzahl von getöteten Juden herausgelöst und bekommt eine, für mich, begreifbare Persönlichkeit.
Daneben hat der Roman auch eine spannende Geschichte, die man gerne zu Ende lesen möchte.
Zur Zeit macht Tess Gerritsen anscheinend eine kleine "Medizinthrillerpause" und wenn das dass Ergebnis ihrer Pause ist, mag ich er gerne, wenn sie öfter mal von ihrer üblichen Buchreihe pausiert.

Schwesternmord

Name: Claudia Schmitt

Datum: 13. Januar 2017

Thank you for your crime stories

I enjoyed most of your books; I studied English and French
as a young woman.I have worked for my years as a teacher
and language and the use of language has always interested
me.I didn´t study medicine, but the beautiful Italian stories
of Donna Leon, Kurt Wallander and other authors have illuminated
my life.Your stories show a medical approach and give us also a
clew of people who are really psychollically ill.
Even our German politician Sven Konrad Adenauer enjoys reading
your book.Strange isn´it ?

Totenlied

Name: wolfgang fischer

Datum: 03. Januar 2017

Konnte kaum aufhören zu lesen ...

Ein spannender Krimi der den Leser emotional einbindet. Das Konzept mit den verschiedenen Zeitachsen finde ich hier auch sehr gelungen. Ich freue mich schon auf das nächste Buch :-)

Totenlied

Name: Martinas Buchwelten

Datum: 28. Oktober 2016

Incendo

Als Thrillerleser bin ich ein großer Fan von Tess Gerritsen. Auf jedes neues Buch, das von ihr veröffentlicht wird, freue ich mich schon tierisch. Gott sei Dank wurde ich bei "Totenlied" schon vorgewarnt, dass es sich hier eher um einen (Spannungs-)roman handelt und nicht um einen Thriller, wie man normaler Weise von der Autorin gewöhnt ist. So ging ich gänzlich unbedarft an die Geschichte, die mir wirklich sehr gut gefallen hat - dass kann ich schon mal verraten!

Ebenso ungewöhnlich für die Autorin ist, dass sie diesmal auf zwei Zeitebenen erzählt. Da ich ein großer Fan von Literatur über die beiden Weltkriege bin, gefiel mir natürlich der Part aus der Vergangenheit wieder ausgesprochen gut. Hier geht es um Lorenzo Tedecso, einem sehr begabten jüdischen Geigenspieler aus Venedig. Der Leser steigt jedoch zuerst in der Gegenwart ein. Hier begleiten wir Julia Ansdell, eine erfolgreiche Violinistin, die in einem Antiquitätenladen in Rom ein altes Notenbuch kauft. In diesem findet sie handgeschriebene Walzernoten eines unbekannten Komponisten. Die Musik wühlt sie auf und fordert sie heraus, da einige Stellen sehr schwierig zu spielen sind. Als sie zurück in den Vereinigten Staaten diesen Walzer das erste Mal spielt, fühlt sie etwas Bedrohliches und Düsteres und plötzlich beginnt sich ihre kleine Tochter Lilly zusehends zu verändern. Doch ihr Ehemann Rob und die restliche Familie glauben Julia nicht. Immer wieder fragt man sich, was hinter den seltsamen Reaktionen von Lilly steckt oder ob sich Julia alles nur einbildet. Ebenso rätselt man, auf welcher Seite ihr Ehemann steht und wankt zwischen Unglauben und Furcht. Aber vorallem ist man neugierig was hinter all dem steckt und wie die Autorin die Geschichte lösen wird. Und auch Julia möchte herausfinden, wer diesen Walzer geschrieben hat und was es mit diesem Stück auf sich hat, dass so ihre Gedanken beherrscht, aber ihr auch Kummer bringt. Gemeinsam mit ihrer Freundin Gerda fliegt sie nach Venedig um den geheimnisvollen Komponisten oder einen seine Nachfahren zu finden.

Man verfolgt nun abwechselnd die Suche von Julia in der Gegenwart und erfährt durch die Rückblicke in der Vergangenheit die Geschichte von Lorenzo und die Zeit der Judenverfolgung in Italien. Durch meine Liebe zur Musik, zu Weltkriegsthemen und Thriller ist dieser Spannungsromn für mich die perfekte Mischung. Man lernt die Autorin von einer ganz anderen Seite kennen. Tess Gerritsen bringt nämlich nicht nur ihre chirurgischen Fähigkeiten in ihre Romane ein, sondern auch ihre Musikalität. Sie spielt selbst Klavier und Geige und hat das Musikstück selbst komponiert.

Die Auflösung rund um das Geheimnis des Musikstückes und um Julias Ängste fand ich gut gelungen, trotzdem war das Ende für mich etwas zu unglaubwürdig und deswegen vergebe ich keine 5 Sterne für die sehr wohl packende Geschichte, jedoch gute 4 1/2 Sterne.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt ausdrucksstark, flüssig und packend. Auch wenn es sich hier nicht um einen Thriller handelt, blieb für mich die Spannung die ganze Zeit aufrecht.
Der Part in der Gegenwart rund um Julia wird in der ersten Person geschildert und so erlebt man ihre Angst und Gefühle sehr gut mit. Man glaubt ihr jede Verunsicherung und möchte wie sie der Geschichte auf den Grund gehen.
Der Vergangenheitsanteil wird in der 3. Person erzählt und erzeugt so die nötige Distanz. Trotzdem litt ich mit Lorenzo und seiner Familie und vorallem auch mit seiner Freundin Laura mit. Die grausamen Methoden während des Zweiten Weltkrieges sind für mich ja aus vielen Büchern bekannt und trotzdem nimmt es mich jedes Mal wieder sehr mit, wie auch hier bei "Totenlied".
Die Autorin vermerkte noch am Ende ihres Romans, dass im Vergleich zu anderen europäischen Ländern, in Italien nicht so viele Juden in Vernichtungslagern ermordet wurden, wie beispielsweise in Deutschland oder Polen. Trotzdem bedauert man natürlich jedes Einzelschicksal....

Fazit :
Eine etwas andere Tess Gerritsen, die mich mit diesem Roman auf zwei Zeitebenen genauso überzeugt hat, wie mit ihren erfolgreichen Thriller, die sie schreibt. Bis auf die kleine Schwäche am Ende der Geschichte im Gegenwartsstrang ist "Totenlied" ein großartiges Buch, das ich gerne weiterempfehle.

Der Schneeleopard

Name: Nicole Albrecht

Datum: 28. Oktober 2016

Frage

Besteht vllt schon eine Ahnung wann der neueste Rizzoli und Isles Roman veröffentlicht wird bzw ob denn überhaupt an der Buchserie weitergeschrieben wird. Bitte höflichst um Antwort
Lg. Albrecht

Anmerk. d. Red.: Es wird auf alle Fälle einen neuen Rizzoli-&-Isles-Roman geben. Die deutsche Ausgabe erscheint voraussichtlich Ende 2017.

Totenlied

Name: Gabriele

Datum: 18. Oktober 2016

Hallo,
ich habe fast alle Bücher von Tess Gerritsen gelesen, aber keines
hat mich so berührt wie "Totenlied". Ich musste ein paar mal beim
Lesen weinen, so hat mich der letzte Teil des Buches mitgenommen.
Danke für das tolle Buch und alles Gute und Gesundheit für die
wunderbare Schriftstellerin!

Totenlied

Name: Kathrin Kraß

Datum: 04. Oktober 2016

Tess Gerritsen Bücher

Tess Gerritsen Bücher sind eine Garantie für Hochspannung von der 1. bis zur letzten Seite; man ist absolut gefangen in den jeweiligen Handlungen ihrer Bücher und so manch ein Schauer jagt einem über den Körper. Sie ist meine Lieblingsautorin und hat mit ihrem neusten Werk wieder voll ins Schwarze getroffen. Dieses Buch "Totenlied" hat mich sehr berührt, danke dafür.
Bitte weitere Bücher!!!!
herzlichst ein absoluter Tess Gerritsen Fan
Kathrin

Totenlied

Name: Joachim Schnepel

Datum: 22. September 2016

Das Buch ist sehr spannend geschrieben, die Geschichte der italienischen Judenverfolgung während der Zeit des Faschismus vermittelt viele für mich noch neue Hintergründe. Habe das Buch innerhalb weniger Tage geradezu verschlungen.
Kleiner Wermutstropfen: Die Auflösung kommt ziemlich banal und von daher auch etwas unglaubwürdig daher.
Trotzdem lesenswert.