Tess Gerritsen

Leserstimmen

Blutzeuge

Von: Elke Heid-Paulus

Datum: 10. Januar 2018

Eiskalte Märtyrer

Die Autorin Tess Gerritsen startet 2001 mit „Die Chirurgin“ eine Reihe, in der Jane Rizzoli und Maura Isles, beide für die Bostoner Mordkommission tätig, im Mittelpunkt stehen. Es ist der erfolgreiche Auftaktband der Rizzolo & Isles-Thriller. 2010 kommt in den Vereinigten Staaten der „Film zum Buch“ in Gestalt der dazugehörigen Fernsehserie dazu, die ab 2012 auch in Deutschland ausgestrahlt wird und nun nach sieben Staffeln an ihrem (vorläufigen?) Ende angelangt ist. Aber glücklicherweise müssen die Fans nicht auf das Bostoner Dreamteam verzichten, denn mit dem aktuellen Thriller „Blutzeuge“ ist mittlerweile der 12. Band der Reihe erschienen und bietet unterhaltsame Spannung, ganz so, wie wir es von Tess Gerritsen gewohnt sind:

Im tiefsten Winter werden in Boston kurz nacheinander zwei Leichen entdeckt. Bei der ersten handelt es sich um eine Produzentin von Horrorfilmen, der man post mortem die beiden Augäpfel entfernt und in ihren Händen platziert hat. Der zweite Leichnam ist männlich und wurde nach dem Tod mit Pfeilen gespickt. Weitere Tote folgen, Jane Rizzoli und ihre Kollegen stehen vor einem Rätsel. Welchen Sinn haben diese bühnenreifen Inszenierungen der Leichen? Gab es zu Lebzeiten Verbindungen zwischen ihnen? Die Nachforschungen laufen auf Hochtouren und zeigen auch bald erste Ergebnisse. Die Toten wuchsen gemeinsam in einem katholischen Kinderheim auf, das wegen eines verschwundenen Mädchens sowie Misshandlungen in mehreren Fällen vor Jahren in die Schlagzeilen geriet. Maura Isles, nicht nur Gerichtsmedizinerin und Janes Freundin sondern auch locker mit einem katholischen Geistlichen liiert, liefert schließlich den entscheidenden Hinweis, der auf die Spur des Täters führt…

Verschiedene Perspektiven forcieren von Beginn an das Tempo und halten den Spannungsfaktor durch geschickt gesetzte Cliffhanger durchgängig hoch, wobei die Autorin geschickt zwischen den Ereignissen in der Vergangenheit, den aktuellen Mordfällen und dem Privatleben der Ermittler hin und her switcht. Abwechslung und Auflockerung ist also zu jeder Zeit garantiert. Logisch aufgebaut geht es Gerritsen nicht um besonders blutrünstige Schilderungen der Morde sondern vielmehr Fragen der Wahrnehmung, um das Spielen mit Einbildung und Realität und um die Faktoren, die das Verhältnis zwischen Täter und Opfer bestimmen. Und das hat die Autorin wirklich clever umgesetzt.

Leser, die einen spannenden und unterhaltsamen Thriller suchen, werden hier gut bedient. Und die Kenntnis der Vorgänger ist nicht unbedingt zwingend erforderlich, allerdings aber hilfreich, wenn man an den Protagonisten und ihrer persönlichen Entwicklung interessiert ist.
,Die Autorin Tess Gerritsen startet 2001 mit „Die Chirurgin“ eine Reihe, in der Jane Rizzoli und Maura Isles, beide für die Bostoner Mordkommission tätig, im Mittelpunkt stehen. Es ist der erfolgreiche Auftaktband der Rizzolo & Isles-Thriller. 2010 kommt in den Vereinigten Staaten der „Film zum Buch“ in Gestalt der dazugehörigen Fernsehserie dazu, die ab 2012 auch in Deutschland ausgestrahlt wird und nun nach sieben Staffeln an ihrem (vorläufigen?) Ende angelangt ist. Aber glücklicherweise müssen die Fans nicht auf das Bostoner Dreamteam verzichten, denn mit dem aktuellen Thriller „Blutzeuge“ ist mittlerweile der 12. Band der Reihe erschienen und bietet unterhaltsame Spannung, ganz so, wie wir es von Tess Gerritsen gewohnt sind:

Im tiefsten Winter werden in Boston kurz nacheinander zwei Leichen entdeckt. Bei der ersten handelt es sich um eine Produzentin von Horrorfilmen, der man post mortem die beiden Augäpfel entfernt und in ihren Händen platziert hat. Der zweite Leichnam ist männlich und wurde nach dem Tod mit Pfeilen gespickt. Weitere Tote folgen, Jane Rizzoli und ihre Kollegen stehen vor einem Rätsel. Welchen Sinn haben diese bühnenreifen Inszenierungen der Leichen? Gab es zu Lebzeiten Verbindungen zwischen ihnen? Die Nachforschungen laufen auf Hochtouren und zeigen auch bald erste Ergebnisse. Die Toten wuchsen gemeinsam in einem katholischen Kinderheim auf, das wegen eines verschwundenen Mädchens sowie Misshandlungen in mehreren Fällen vor Jahren in die Schlagzeilen geriet. Maura Isles, nicht nur Gerichtsmedizinerin und Janes Freundin sondern auch locker mit einem katholischen Geistlichen liiert, liefert schließlich den entscheidenden Hinweis, der auf die Spur des Täters führt…

Verschiedene Perspektiven forcieren von Beginn an das Tempo und halten den Spannungsfaktor durch geschickt gesetzte Cliffhanger durchgängig hoch, wobei die Autorin geschickt zwischen den Ereignissen in der Vergangenheit, den aktuellen Mordfällen und dem Privatleben der Ermittler hin und her switcht. Abwechslung und Auflockerung ist also zu jeder Zeit garantiert. Logisch aufgebaut geht es Gerritsen nicht um besonders blutrünstige Schilderungen der Morde sondern vielmehr Fragen der Wahrnehmung, um das Spielen mit Einbildung und Realität und um die Faktoren, die das Verhältnis zwischen Täter und Opfer bestimmen. Und das hat die Autorin wirklich clever umgesetzt.

Leser, die einen spannenden und unterhaltsamen Thriller suchen, werden hier gut bedient. Und die Kenntnis der Vorgänger ist nicht unbedingt zwingend erforderlich, allerdings aber hilfreich, wenn man an den Protagonisten und ihrer persönlichen Entwicklung interessiert ist.

Blutzeuge

Von: Maria Zöhrer

Datum: 9. Januar 2018

D A N K E !!

Ich habe mittlerweile jedes Buch der "Rizzoli-&-Isles-Thriller" mit Begeisterung gelesen!!! Mit dem ersten Absatz beginnt die Faszination und es lässt nicht nach bis man das letzte Wort gelesen hat!!!!! Ganz ganz selten befinde ich mich unter dieser besonderen Hochspannung beim Lesen von Krimis und Thriller, wie bei diesen Büchern... und ich lese nun schon beinahe 26 Jahre dieses Genre! Ich wünsche der Autorin noch unzählige Jahrzehnte in bester Gesundheit mit unzähligen dieser großartigen und hervorragend geschriebenen Büchern, damit sie uns alle immer wieder mit Faszination und Spannung aus dem Alltag ziehen kann :-) !!!!! Alles alles Liebe und Gute, Gesundheit, Erfolg und Glück für Sie und Ihre Familie für die Zukunft!!!! mit einer großen Umarmung Ihre ehrfürchtige und begeisterte Leserin Maria!

Blutzeuge

Von: Buchglueck

Datum: 7. Januar 2018

Absolute Leseempfehlung!

Eine gelungene Fortsetzung der Rizzoli & Isles Reihe und ein absolutes Muss für jeden Fan!
Spannend von Anfang bis Ende mit einem nicht vorhersehbaren Ende!

Blutzeuge

Von: Jasmins Bücherwelt

Datum: 6. Januar 2018

Rezension "Blutzeuge" von Tess Gerritsen

Sie haben das Böse gesehen, und er lässt sie dafür zahlen – mit ihrem Blut

In Boston wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – in den offenen Handflächen liegen ihre Augäpfel. Die Verstümmelung geschah post mortem, wie bei der Obduktion eindeutig festgestellt wird. Doch die genaue Todesursache bleibt unklar. Kurze Zeit später taucht die Leiche eines Mannes auf – Pfeile ragen aus seinem Brustkorb, die ebenfalls nach seinem Tod dort platziert wurden. Beide wurden Opfer desselben Täters, ansonsten scheint es keine Verbindung zwischen ihnen zu geben. Detective Jane Rizzoli von der Bostoner Polizei steht vor einem Rätsel, bis eine Spur sie zu einem Jahrzehnte zurückliegenden Fall von Misshandlungen in einem katholischen Kinderhort führt…

Vielen Dank an das Bloggerportal Randomhouse für das spannende Rezensionsexemplar!

Meine Meinung:

Dies war eines der wenigen Bücher, welches mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Die Geschichte wird einerseits in der Ich-Form aus der Sicht von Holly erzählt und andererseits aus Sicht der Detective Jane Rizzoli, die mir schon aus den elf Vorgängerbänden bekannt ist. Es fühlte sich an wie ein Nachhausekommen zu vertrauten Menschen und zu guten Freunden, so gut kenne ich mittlerweile die Hauptprotagonisten. Deswegen konnte ich mich auch besonders gut und schnell in das Buch einfinden. Der aktuelle Fall wird geschickt mit einem 20 Jahre zurückliegenden Fall der Kindertagesstätte „Apple Tree“ verwoben. Hier sollte ein Skandal von Kindesmisshandlungen stattgefunden haben, der nun wieder ins aktuelle Licht rückt. Ebenso beschäftigt der Entführungsfall der kleinen Lizzie DiPalma die Ermittler. Auch private Geschichten von Rizzoli und der Pathologin Maura Isles, „der Königin der Toten“ werden fortgeführt, weswegen es sich lohnt, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Ansonsten sind die Fälle aber in sich abgeschlossen, sodass man wohl auch problemlos mit diesem Buch einsteigen könnte. Der Schreibstil ist locker flockig und man fliegt nur so durch die Seiten. Besonders interessant finde ich die detailgetreuen Obduktionen von Maura Isles. Die Spannung lässt zu keinem Zeitpunkt nach und man ist die ganze Zeit am Rätseln, wie wohl schlussendlich alles zusammenhängt. Und am Ende wird man doch überrumpelt von dem ganzen Ausmaß der Geschichte.

Fazit:

Blutzeuge ist ein atemberaubend fesselnder Thriller mit dem Dreamteam Rizzoli & Isles, der mich restlos begeistert hat. Ich vergebe 5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung für jeden Thrillerfan. Nun warte ich gespannt auf Fall 13 für das begnadete Ermittlerteam.

Gebundene Ausgabe
Herausgeber: Limes Verlag
Buchlänge: 416 Seiten
Erscheinungstermin: 20. November 2017
https://www.randomhouse.de/Buch/Blutzeuge/Tess-Gerritsen/Limes/e434236.rhd

Die Chirurgin

Von: Mona-Berlin

Datum: 4. Januar 2018

Das Buch muss man lieben

Eins ihrer besten Bücher fand ich ich liebe die Serie Rizzoli&Iles ich kann dieses Buch nur empfehlen das zu 100%😉

Blutzeuge

Von: Justine

Datum: 1. Januar 2018

Gelungen

Als Leser scheint man inzwischen eine innige Freundschaft zu den beiden aufgebaut zu haben, dass kann für einige Thriller Leser irritierend sein, für mich ist es super. Ich liebe es, mich nicht gleich wieder auf neue Ermittler einzulassen.

Blutzeuge

Von: Martina - Schmökerwelten

Datum: 30. Dezember 2017

Tess Gerritsen in Höchstform!

In dem mittlerweile schon zwölften Band haben es Detective Jane Rizzoli und Rechtsmedizinerin Maura Isles mit grauenvoll inszenierten Morden zu tun, bei denen die genaue Todesursache lange im Dunklen liegt.
Während man den Fortgang der Ermittlungen verfolgt, begleitet man parallel dazu Holly Devine, eine sehr mysteriöse junge Frau, die man nicht einzuordnen weiß und bei der man nicht erkennen kann, wie sie in den Fall verwickelt ist.
Was passierte vor über zwanzig Jahren in der Kindertagesstätte Apple Tree, zu der alle Fäden zurück führen?
Wo ist die Verbindung zu den diversen Todesfällen?
Tess Gerritsen streut einige überraschende Wendungen und legt viele falsche Fährten.
Es ist ein sehr interessant konstruierter Fall, toll aufgebaut und sehr durchdacht, bei dem mir, subjektiv gefühlt, allerdings an der ein oder anderen Stelle ein wenig die Spannung gefehlt hat.
Die Story ist - typisch Gerritsen - sehr lebendig, flüssig und locker erzählt, mit grandios gezeichneten und sehr gelungenen Charakteren.
Ein tolles, vertrautes Zusammenspiel der beiden Hauptprotagonistinnen, die sich perfekt ergänzen. Schön auch zu lesen, was sich im Privatleben der beiden so verändert hat und mehr über Mauras familiären Hintergrund zu erfahren.
Ein Thriller, den ich sehr gerne weiter empfehle :)

Blutzeuge

Von: Bloggerhochzwei

Datum: 28. Dezember 2017

Hochspannung garantiert

Es ist nicht mein erster Teil aus der Reihe mit dem Ermittlerduo „Rizzoli“ und „Isles“. Und obwohl es schon der zwölte Teil ist, schafft es Tess Gerritsen immer wieder mit Hochspannung zu überzeugen.
In „Blutzeuge“ müssen Detective Jane Rizzoli und die Gerichtsmedizinerin Maura Isles einen Täter finden, welcher seine Leichen bestialisch verstümmelt. Der Täter wählt seine Opfer nach einer bestimmten Methode aus und richtet sie ganz nach dem Vorbild der Katholischen Kirche hin. Wie einst die Märtyrer sterben mussten. Lange Zeit stehen sie vor einem ungelösten Rätsel…
Tess Gerritsen hat mich gleich nach den ersten paar Seiten in diesem Thriller abgeholt. Ich kann wirklich sagen, dass ich dieses Buch innerhalb 2 Tagen durchgesuchtet habe. Es ist dermaßen spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Das schöne daran ist, dass jeder Teil in sich abgeschlossen ist und man als Leser nicht unbedingt die gesamte Reihe kennen muss, um „Blutzeuge“ zu lesen.
Der Schreibstil ist mehr als lebendig und der Spannungsbogen geht innerhalb kürzester Zeit von 0 auf 100 und bleibt bis zum Schluss ganz oben. Immer wieder werden neue Fäden gespannt, der Leser wird hinters Licht geführt und am Ende ganz überrascht.
Über das Ermittlerduo brauche ich keine große Worte mehr verlieren, dieses ist einfach grandios. Auch die anderen Protagonisten kommen glaubhaft rüber, nicht überzogen und bei mir nahm das Kopfkino sofort Fahrt auf.

Fazit

Unbedingt lesen! Ein hochspannender, rasanter Thriller mit überraschenden Wendungen, tollen Protagonisten und absolutem Suchtcharakter. Für jeden Thrillerfan ein Muss.

Blutzeuge

Von: Nini

Datum: 26. Dezember 2017

Rizzoli und Isles ermittteln wieder

Lange mussten die Fans von Jane Rizzoli und Maura Isles auf die Fortsetzung der Reihe warten, ganze zweieinhalb Jahre. Mit "Blutzeuge" hat Tess Gerritsen bereits den 13. Teil des beliebten Duos geschrieben und so fühlt es sich ein wenig an, als würde man lange nicht gesehene Freunde wiedertreffen.

Doch auch wenn man sich freut, Protagonisten zu lesen, die einem mit der Zeit ans Herz gewachsen sind, ist die eigentlich Handlung ja nicht unerheblich dafür, ob es sich um ein schönes Wiedersehen handelt.

Die Handlung ist interessant, erst nach und nach tauchen die Puzzlestückchen auf, die dem Ganzen die Richtung weisen und den Sinn verleihen. Entsprechend gut ist der Lesefluss, die Autorin weiß, wie man die Leser unterhält!

Natürlich spielen auch die privaten Entwicklungen von Jane und Maura eine Rolle und für die Kenner der Reihe gehen diese genau in die schon seit langem gewünschte Richtung!

Ein wenig schade finde ich, dass des Rätsels Lösung schon einige Zeit vor dem Ende relativ klar war, wodurch mir zum Schluss hin auch einiges an Spannung verloren ging.

Dennoch kann ich "Blutzeuge", ebenso wie die Vorgänger, jedem Thrillerfreund nur empfehlen.

Blutzeuge

Von: Hörbuch Junkies

Datum: 22. Dezember 2017

Durchdachter und intelligenter Thriller mit dem beliebten Ermittler-Gespann

In Boston wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – in der offenen Handfläche liegen ihre Augäpfel. Die Verstümmlung geschah post mortem, wie bei der Obduktion eindeutig festgestellt wird. Doch die genaue Todesursache bleibt unklar. Kurze Zeit später taucht die Leiche eines Mannes auf – Pfeile ragen aus seinem Brustkorb, die ebenfalls erst nach seinem Tod dort platziert wurden. Beide wurden Opfer desselben Täters, ansonsten scheint es keine Verbindung zwischen ihnen zu geben. Detective Jane Rizzoli von der Bostoner Polizei steht vor einem Rätsel, bis eine Spur sie zu einem Jahrzehnte zurückliegenden Fall von Misshandlungen in einem katholischen Kinderhort führt …

Unglaublich, mittlerweile stecken Rizzoli und Isles schon in ihrem 12. Fall und der ist kein bißchen weniger spannend als die Vorgänger.
In ihrem gewohnt fesselnden Stil erzählt Tess Gerritsen den Fall, in dem das Dreamteam ermittelt und schildert atemberaubend den Fall der Kindertagesstätte Apple Tree. Die Spannung ist von Beginn an auf sehr hohem Niveau, kann sich aber noch zusätzlich in diversen Spannungsspitzen entladen und überrascht immer wieder.
Auch das Privatleben der beiden Ermittlerinnen wird wieder beleuchtet, so dass man sie schnell als reale Figuren annimmt und mit ihnen fiebert. Der Fall bleibt dabei jedoch jederzeit im Vordergrund und seine Spannung wird durch die Geschehnisse noch erhöht, bis es zu einem recht unerwarteten Showdown kommt, den man so wohl nicht erwartet hätte.
Ich hoffe, wir treffen Holly noch in einem späteren Fall wieder...

Erzählt wird „Blutzeuge“ von Britta Steffenhagen und Tanja Geke, der Synchronstimme von Jaze Rizzoli aus der TV-Serie. Tanja Geke liest den auktorial erzählten Hauptpart über das Ermittlerduo Rizzoli und Isles, während Britta Steffenhagen die Ich-Erzählungen eines Opfers (Holly) erzählt.
Beide Stimmen passen sehr gut zur Geschichte und tragen die Atmosphäre hervorragend. Die Spannung knistert und die Emotionen werden authentisch wider gegeben – eine herausragende Sprecherleistung.

Das Cover in weiß zeigt ein einsames, baufälliges Haus hinter einem kahlen Baum. Es wirkt bedrückend und macht einen leicht unheimlichen Eindruck und damit sofort neugierig auf den Inhalt der Geschichte.
Verpackt sind die beiden MP3-CDs in einem Digipac aus Pappe, das im Inneren Informationen zu Autorin und Sprecherinnen, sowie die Produktionsdaten enthält.

Fazit
Durchdachter und intelligenter Thriller, der mit Spannung, Handlung, Charakteren und den herausragenden Sprecherinnen zu überzeugen vermag und nahtlos an das hohe Niveau der voran gegangenen Thriller heranreicht.
Volle Punktzahl.

Blutzeuge

Von: Lena

Datum: 22. Dezember 2017

Das neue Buch ist wieder der Hammer! Einfach nur fesselnd. Trotz 9 Monate altem Kleinkind an der Backe habe ich es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen! Suchtfaktor! Die Rizzoli und Isles Reihe ist einfach so gut. Hoffe es gibt bald nachschub! Solange fange ich nochmals beim Chirurgen an!

Totengrund

Von: Magnificent Meiky

Datum: 17. Dezember 2017

Wieder ein spannender Fall!

„Totengrund“ hat sich mal wieder sehr von den anderen Büchern der Reihe unterschieden. Diesmal liegt kein normaler Fall vor und auch der Spielort ist nicht in Boston. Maura ist nämlich auf einer Fachtagung in Wayoming und verschwindet von dort nahezu spurlos. Nachdem sie spontan beschlossen hat mit einem alten Studienkollegen einen Skiausflug zu machen, trifft sie nicht zum vereinbarten Treffpunkt wieder zu Hause ein. Jane und ihre Freunde machen sich natürlich große Sorgen, denn so ein Verhalten passt einfach nicht zu der zuverlässigen Maura.

Es war sehr spannend von beiden Seiten mitverfolgen zu können, was jeweils vor sich ging. Große Teile des Buches erzählen diesmal aus Mauras Sicht, von der Tagung und auch dem, was sie im Anschluss erlebt. Aber auch Rizzolis Sicht und die Suche nach ihrer Freundin, sind natürlich spannend und mitreißend. Besonders schön finde ich, dass es auch in „Totengrund“ wieder interessante Fakten zu einer bestimmten Gesellschaftsgruppe gab. Ich liebe es einfach, dass Tess Gerritsen sich für jedes Buch etwas anderes einfallen lässt!

Ich fand auch dieses Buch wieder unglaublich spannend und mitreißend! Das einzige, was mich leider etwas gestört hat ist, dass in jedem Buch dieser Reihe einer der Hauptfiguren etwas passiert. Natürlich ist das sehr spannend und ich liebe die Bücher trotzdem. Aber mir fällt es, gerade wenn man so viele Bücher hintereinander liest, doch negativ auf. Alles in allem war es aber wieder ein sehr gelungener Thriller!

Blutzeuge

Von: danielamariaursula

Datum: 17. Dezember 2017

Fesselnde Hörbuchumsetzung

Dies ist der 12. Fall von Rizzoli & Isles, die anders als in der TV-Serie nicht die besten Freundinnen waren.
In Boston wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, die in ihren offenen Handflächen ihre Augäpfel präsentiert. Dies war jedoch nicht die Todesursache, welche selbst bei der Obduktion nicht eindeutig festgestellt werden kann. Kurz darauf wird die Leiche eines Mannes gefunden, aus dessen Brustkorb Pfeile ragen, die ebenfalls nicht die Todesursache waren. Obwohl beide Opfer des gleichen Täters geworden zu sein scheinen, scheint es ansonsten keine Verbindung zwischen ihnen beiden zu geben. Während Jane schließlich eine Spur zu einem katholischen Kinderheim folgt, daß wegen Misshandlungen geschlossen wurde, wird Maura von ihrer Vergangenheit eingeholt. Ihre Mutter die inhaftierte Serienmörderin, kontaktiert sie, da sie wohl nicht mehr lange zu leben hat. Gegen Janes Rat besucht Maura sie auf der hochgesicherten Krankenstation und während sie wieder einmal enttäuscht wird, täuscht sie sich selbst, bei der Annahme, daß dies der letzte Kontakt gewesen sei.
Die Geschichte wird diesmal erstmals von 2 verschiedenen Sprecherinnen gesprochen: Tanja Geke die deutsche Synchronsprecherin von Jane Rizzoli in der gleichnamigen Fernsehserie spricht den Thriller aus der Perspektive der Ermittler, während Britta Steffenhagen die Sicht von Holly Devine einnimmt, bei der schon durch dieses Stilmittel schnell klar ist, daß sie irgendwie in diesen grausigen Fall mitverwickelt ist. Das ist aber nicht weiter schlimm, weil man fast bis zum Schluss im Dunkeln tappt, über die Art ihrer persönlichen Betroffenheit. Die Wahl der zwei Sprecherinnen gefällt mir sehr gut. Beide sprechen klar, deutlich und lebendig und ganz wichtig, sie sind deutlich voneinander unterscheidbar. Die Entscheidung diesmal zwei Sprecherinnen zu wählen befällt mir sehr gut, insbesondere, da diese Reihe bislang keine feste Sprecherin hatte.
Dieser Fall ist wirklich spannend und packend, ihm über 9 h zu folgen, fällt nicht schwer, gerade auch durch die zwei verschiedenen Sprecherinnen. Es entwickelt sich ein Katz und Maus-Spiel bei der man einige Beteiligte zu erahnen scheint und doch immer wieder in die Irre geführt wird.
Am Ende weiß man zwar, wer die Taten begangen hat, aber die am Ende noch lebende Person, die für die Taten mitverantwortlich war, kann nicht überführt werden. Hier scheint ein weiterer Bösewicht eingeführt werden, der die Ermittler über mehrere Folgen immer wieder beschäftigen wird und somit einen Cliffhanger darstellt, so wie zuvor der Chirurg oder Mauras kriminelle Familie.
Auch wenn es hier vordergründig um einen Fall von Misshandlungen in einer katholischen Einrichtung zu handeln scheint, folgt dieser Thriller jedoch nicht dem gängigen Muster, was ich sehr angenehm finde. Man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, diese Geschichte doch schon irgendwie zu kennen. Sie ist völlig neu, knifflig, spannend und echt rasant.
Was ich etwas schade finde, ist der private Aspekt der Reihe. Ich mochte es eigentlich immer sehr gerne, daß man zwar Einblick in das Privatleben der Ermittler hat, dies jedoch nicht im Vordergrund steht. In diesem Band finden allerdings 3 Paare wieder zueinander, die zuvor getrennt waren. Das finde ich persönlich zu viel des Guten, das hätte man auch ohne weiteres auf mehrere Bände verteilen können, so schleicht sich etwas der Eindruck ein, als ob der Autorin die Ideen für das Privatleben ausgingen. Dabei ist das gar nicht nötig, weil der Mutter-Tochter-Konflikt von Maura in diesem Band wirklich faszinierend ist und diese Inflation echt nicht verdient hat.
Auch wenn ich ja eigentlich keine MP3-CD’s mag, wollte ich den neuen Rizzoli & Isles doch so unbedingt hören, daß ich über meinen Schatten gesprungen bin. Ich muß auch sagen, daß die Entscheidung gut war. Dieser Band scheint durch das Format weniger stark gekürzt worden sein, die Laufzeit ist ja auch relativ lang. Qualitativ finde ich die Produktion sehr hochwertig. Der Ton ist wirklich gut ausbalanciert, ohne Lautstärkeschwankungen. Das Papp-Klappcover ist ansprechend und doch platzsparend. Ich werde nur wohl nie verstehen, warum MP3-Papp-Klapphüllen ein anderes Format haben als bei CD’s und daher schlecht in gängige CD-Regale passen. Dies ist jedoch kein Bewertungskriterium, sondern nur eine Bemerkung am Rande, die ich mal loswerden wollte.
Da ich die Spannungen zwischen Maura und ihrer Mutter wirklich hochkomplex und faszinierend finde, ziehe ich nur einen halben Stern, für die Mängel im Privatleben ab, da ich das neue Konzept mit zwei Sprecherinnen wirklich überzeugend finde.
4,5 von 5 Sternen.
Ich bedanke mich ganz herzlich für diese fesselnde Thrillerunterhaltung bei Random House Audio.

Blutzeuge

Von: lesenlieben

Datum: 14. Dezember 2017

Spannender Thriller

„Blutzeuge“ ist Band 12 der Rizzoli-&-Isles-Serie. Die richtige Reihenfolge der Bücher könnt ihr hier nachlesen. Ich würde empfehlen, die Bücher der Reihe nach zu lesen, für die Mordfälle die Jane Rizzoli und Maura Isles bearbeiten ist es zwar nicht notwendig, allerdings spielt auch das Privatleben der beiden Frauen eine große Rolle in den Büchern und das entwickelt sich von Buch zu Buch weiter. Die Bücher weichen übrigens von der Serie ab, sodass ihr keine Sorge haben müsst, wenn ihr die Serie schon kennt.

Da Tess Gerritsen zu meinen Lieblingsautorinnen zählt und ich bisher alle Bücher der Rizzoli-&-Isles-Serie gelesen hab, hab ich mit großer Vorfreude auf dieses Buch gewartet. Und natürlich habe ich auch dieses Buch mit Haut und Haar verschlungen. Im Nachhinein kann ich sogar sagen, dass mir „Blutzeuge“ besser gefallen hat als der Vorgänger, „Der Schneeleopard“, da mich die Thematik viel mehr angesprochen hat. Wie so oft in den Büchern von Tess Gerritsen verbirgt sich auch in dem Thriller „Blutzeuge“ hinter den Morden eine gut durchdachte und vor allem interessante Story, die man im Traum nicht erahnen würde. Da diese Thriller-Serie von Tess Gerritsen nicht nur die polizeilichen Ermittlungen beleuchtet, sondern auch die die Pathologie, geht es in den Thrillern oft blutig zu. Wer also zartbesaitet ist, für den wird die Leichenöffnung, wahrscheinlich zu viel sein.

Der Thriller „Blutzeuge“ ist in zwei Handlungsstränge eingeteilt. Der eine Handlungsstrang erzählt von den Ermittlungen rund um die Mordserie sowie dem Leben von Jane und Maura, der andere gibt dem Leser Einsicht in das Leben von Holly Devine. Normalerweise bin ich kein Fan von mehreren Handlungssträngen, gerade in Thrillern, da einer der Handlungsstränge meistens sehr verworren ist und nicht sofort ersichtlich, wozu er gut ist. In diesem Buch ist es zum Glück anders, der Handlungsstrang um Holly Devine lässt nach kurzer Zeit ansatzweise erahnen, was sie mit den Morden zu tun hat.

Auch in diesem Thriller spielt das Privatleben der beiden Frauen wieder eine große Rolle und Veränderungen sowie positive Überraschungen stehen an. Charaktere aus den vorherigen Büchern, die großen Anteil am Leben von Jane und Maura haben, wurden von der Autorin wieder aufgegriffen.

Da ich sowohl Jane Rizzoli als auch Maura Isles sehr gerne mag und sie unheimlich sympathisch finde, sind die Bücher dieser Reihe „Wohlfühlbücher“ für mich, die einfach immer viel zu wenige Seiten haben und für meinen Geschmack nie enden sollten. So hat mir auch dieses Buch wieder richtig gut gefallen, da die Thematik/Symbolik, die hinter den Morden steht, sehr interessant ist und mich die Veränderungen im Privatleben der beiden Frauen sehr gefreut haben.

Blutzeuge

Von: Thea

Datum: 13. Dezember 2017

Ein undurchsichtiger und überaus kniffliger 12. Fall

Eine freischaffende Filmemacherin wird in ihrem Schlafzimmer tot aufgefunden mit den herausgeschnittenen Augäpfeln in ihrer Hand. Eine Verstümmelung, die post mortem erfolgte und die lange Zeit nicht erklärt werden kann. Doch sie bleibt nicht das einzige Mordopfer, das der Bostoner Polizei Rätsel aufgibt. Denn schon bald wird am Pier von Jeffries Point die Leiche eines jungen Mannes entdeckt, dessen Brustkorb von drei Pfeilen durchbohrt worden ist. Und während Jane Rizzoli und ihr Partner Barry Frost nach einer Verbindung zwischen beiden Opfern suchen, wird Maura Isles mit erschreckender Gewissheit klar, dass hier ein gottesfürchtiger Mörder seinen perfiden Racheplan umsetzt.

„Blutzeuge“ ist der 12. Fall mit der Bostoner Detectivin Jane Rizzoli und der Gerichtsmedizinerin Maura Isles, die auch diesmal wieder tief in menschlichen Abgründen wühlen müssen, um merkwürdigen Todesfällen auf den Grund zu kommen. Dabei arbeiten die beiden Freundinnen mit gewohnter Routine Hand in Hand und schrecken auch nicht vor persönlichen Konflikten zurück. So wird Maura Isles gleich zu Beginn mit ihrer unrühmlichen Familie und der serienmordenden Mutter konfrontiert, deren Hinweise nicht unerheblich für den weiteren Verlauf der Ermittlungen sind, während Jane Rizzoli lediglich ein familiäres Weihnachtsessen und ihren dreisten Bruder ertragen muss. Aber nicht nur Maura Isles Privatleben gewinnt eine gewisse Bedeutung für den Fall. Auch die Probleme einer jungen Frau, die von Beginn an als Icherzähler agiert, spielen eine große Rolle.

Die Handlung selbst wird aus mehreren Perspektiven heraus erzählt, die in verschiedenen Handlungssträngen zum Tragen kommen. Dabei sorgen kurze Kapitel und geschickt gesetzte Cliffhanger dafür, dass der Leser die Lektüre nur schwer unterbrechen kann, während der lange Zeit undurchsichtige und überaus knifflige Fall ungemein fesselt. Aber auch die bizarren Morde und deren Hintergründe sowie die Tatsache, dass bereits von Beginn an ein gewisser Verdacht bezüglich der Person des Mörders besteht, heizt die Neugierde des Lesers an. Schließlich möchte er unbedingt wissen, ob seine Vermutungen richtig sind und warum die Morde begangen wurden. Ein geschickter Aufbau, der wunderbar funktioniert und nicht verlangt, dass die vorangegangenen Bände gelesen werden müssen. Wer aber an der Entwicklung und dem Privatleben von Jane Rizzoli und Maura Isles Anteil nehmen möchte, sollte es trotzdem tun.

Fazit:
Einer der besten Fälle von Rizzoli und Isles, den sich Fans des erfolgreichen Teams nicht entgehen lassen sollten.

Blutzeuge

Von: Buchkatzen

Datum: 13. Dezember 2017

Auch der zwölfte Band überzeugt noch

Juhu, es geht weiter mit Jane Rizzoli und Maura Isles und das schon zum zwölften Mal. Bei Serien dieser Länge trennt sich immer die Spreu vom Weizen. Entweder wird es fürchterlich eintönig oder man betrachtet die Charaktere mittlerweile als Freunde. Genau dieser Fall ist bei Tess Gerritsens Bestseller-Reihe für mich eingetreten. Als ich das Buch aufgeschlagen und die ersten Seiten gelesen habe, hat es sich angefühlt, wie nach Hause zu kommen.

Inhalt: Rizzoli und Isles ermitteln wieder. Die Leiche einer jungen Frau wird gefunden. Sie scheint unversehrt zu sein, bis auf die Tatsache, dass sie ihre eigenen Augäpfel in der Hand hält. Mit dem nächsten Opfer tauchen Verbindungen zu einem alten Fall auf. Und welchen Grund hat die "Anrichtung" der Leichen? Wonach werden die Opfer ausgesucht?

Meine Meinung: Es ist toll zu sehen, wie sich die Leben der Protagonisten über die Bände weiterentwickeln. Besonders spannend finde ich in diesem Zusammenhang ein Interview mit der Autorin, das ich gerade gelesen habe. In diesem geht sie darauf ein, dass die Serie ursprünglich als Einzelband gedacht war, doch ihr die störrische Ermittlerin Jane Rizzoli, die sich in dieser männerdominierten Welt der Kriminalpolizei durchsetzt, einfach so ans Herz gewachsen ist. Also schrieb sie weiter und erfand zusätzlich die Rechtsmedizinerin Maura Isles, die auf ihre eigene Weise ein ebenso komplexer Charakter ist. Und genau da liegt für mich der besondere Reiz dieser Bücher. Die Personen sind so realistisch, weil sie auch ihre Ecken und Kanten haben. Nicht nur die Protagonisten, auch die Familien und Freunde entwickeln sich im Laufe der Bände und sorgen für die ein oder andere Überraschung. Trotz allem handelt es sich immer noch um einen Thriller, also gibt es noch andere wichtige Punkte: der Fall selbst, die Spannung, die Ermittlungsarbeit usw. Hier schließt sich für mich der Kreis, warum ich diese Bücher so gerne lese. Die Fälle sind immer spannend, (für mich) nicht vorhersehbar und gut recherchiert. Gut finde ich, dass es zwar durchaus zu expliziten Beschreibungen der Tatorte kommt, aber immer aus Sicht des Ermittlers. Die Autorin selbst ist ja ehemalige Medizinerin und das merkt man an diesem Punkt sehr deutlich. Es fällt ihr nicht schwer über die Details des Todes, der Obduktion usw. zu schreiben, weil all dies durch eine "medizinische Brille" geschieht. Dafür bleibt dem Leser erspart die Opfer bei ihrem Tod zu begleiten. Das ist ein wichtiger Punkt, weil manche Leser vielleicht auch genau das wollen. In dieser Reihe steht also ganz klar die Ermittlungsarbeit im Vordergrund und nicht ein Gemetzel.

Fazit: Ich bin großer Fan der Rizzoli-&-Isles-Serie und es war ein tolles Gefühl Jane und Maura wiederzutreffen. Wie immer ein spannender Fall, dessen Auflösung für mich bis zum Ende unklar war. Bei dieser Serie liegt der Fokus auf der Ermittlungsarbeit, wobei die Leichen durchaus detailliert beschrieben werden. Auch ohne Vorwissen aus den anderen Bänden lesbar.

5 von 5 Pfoten

Blutzeuge

Von: die.buecherdiebin

Datum: 11. Dezember 2017

Sie haben das Böse gesehen...

Inhalt: Detective Jane Rizzoli und Pathologin Maura Isles werden zu einem grausam zugerichteten Mordopfer gerufen. Der Leiche der jungen Frau wurden beide Augäpfel entfernt und in ihre linke Handfläche gelegt. Die genaue Todesursache bleibt unklar. Wenig später wird eine weitere Leiche gefunden. Aus der Brust des Mannes ragen drei Pfeile. Gibt es eine Verbindung? Die Spur führt Jahrzehnte zurück, zu einem Fall von Kindesmisshandlung in einem katholischen Kinderhort…

Meine Meinung: Der Schreibstil von Tess Gerittsen ist wie gewohnt flüssig und fesselnd und wer diese Thriller-Reihe kennt, dem sind wieder viele Charaktere bekannt, denn wie immer gibt es auch Einblicke in das Privatleben der beiden Protagonistinnen.
Der Fall ist gekonnt aufgebaut, mit einem zunächst langsam ansteigenden Spannungsbogen, bei dem sich nach und nach die Zusammenhänge klären und es dabei zu unerwarteten Wendungen kommt.
Ich wusste bis fast zum Schluss nicht, wer der Mörder ist. Es gibt mehrere Verdächtige.
Einige Kapitel sind aus der Sicht einer jungen Frau geschrieben, die man zunächst nicht richtig einschätzen kann. Was hat sie mit dem Fall zu tun? Ist sie Täter oder Opfer?
Die Morde sind zwar makaber und grausam, werden aber nicht reißerisch geschildert. Blutig und manchmal auch ziemlich eklig geht es dagegen bei Mauras pathologischen Untersuchungen zu. Ich bin froh, nur davon zu lesen und es nicht sehen oder, schlimmer noch, riechen zu müssen🙈. Fazit : „Blutzeuge“ ist ein gelungener Thriller und hat mich von Anfang an gefesselt, auch, wenn es vielleicht nicht das stärkste Buch der Reihe ist.